Angespielt: CRUSH (PSP)

CRUSH (PSP) IconStell Dir vor es ist Nacht, du bist müde, aber kannst nicht schlafen, und deine einzige Rettung ist eine seltsame Maschine von einem noch seltsameren Doktor. Irre? Nicht ganz!

Dies ist nur die kurze Inhaltsangabe zum von mir aktuell getesteten Spiel. Bei dieser möchte ich es auch belassen, jedenfalls was die eigentliche Geschichte betrifft, um nicht zu viel davon kaputt zu machen. Dafür will ich lieber näher auf meine eigene Meinung eingehen.

Die Zeit der innovativen Ideen ist leider vorbei. Heute wird nur noch auf Spitzengrafik, Effekt-Feuerwerke und ähnliches Wert gelegt… Das könnte man jedenfalls denken, wenn man sich so die neuesten PC- und Konsolenreleases ansieht. Ich bevorzuge jedoch interessante und unkonventionelle Konzepte. Die Idee, eine Welt zu erstellen, in der man (nahezu) jederzeit zwischen 2D und 3D wechseln kann, ist nicht neu, wurde aber spektakulär umgesetzt!

Dass es nicht ausreicht, einfach mal so ab und zu diesen Wechsel zu vollziehen, ist natürlich logisch. Wer nicht von Anfang an genau aufpasst, was er durch die Gegend bewegt, sitzt möglicherweise irgendwann in einer sich selbst gegrabenen Grube. Doch etwas anderes kann man von einem derartigen Jump’n’Run-Puzzlespiel auch nicht erwarten. Alles in allem also perfekt? Leider nicht…

In der zweidimensionalen Darstellung, egal ob von der Seite oder oben, steuert sich der Protagonist völlig problemlos. Schwierig wird es nur, wenn man versucht einfach so durch die dritte Dimension zu hüpfen. Man kann diese zwar völlig eigenständig drehen, wobei diese immer direkt aus den vier Himmelsrichtungen auf den Helden zeigt, ohne sich von alleine wegzubewegen.

Leider gilt dies nicht, wenn man hinter einer Wand verschwindet. Dann beginnt das große Zucken und Springen! Wer dann nicht genau aufpasst, landet ganz schnell in einem Abgrund .. und wacht wieder auf. Okay, mehr als Aufwachen passiert nicht. Man taucht, ohne ein Leben zu verlieren, direkt wieder am letzten Speicherpunkt auf. Wer jedoch auf Highscore-Jagd ist, dem wird es nicht einfach gemacht!

Was bleibt noch zu sagen? Grafisch gesehen ist das gesamte Spiel recht simpel und düster gehalten, besticht jedoch durch die exzellent gestalteten Comic-Zwischensequenzen. Die Musik ist immer passend zur Spiel-Atmosphäre gehalten, und wechselt so zwischen freundlichen und gruseligen Melodien. Einzig die deutsche Synchro jagt mir gerne einen echten Schauer über den Rücken. Ob die englische Variante auch so gelangweilt und unpassend ist?

Auf jeden Fall hat es sich gelohnt, die 5 Euro bei GameStop auszugeben. Wer die Chance hat und auf intelligentes Herumspringen steht, kann ohne schlechtes Gewissen zugreifen!

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